Wenn ich mich finde
Mag ich mich auch oft verirren,
Mich im Denken ganz verwirren,
Ganz allein auf meinem Pfad,
Drehend in des Lebens Rad.
Bis die Welt sich leiser dreht
Und der Wind im Rücken weht.
Hab die Schritte ich gefunden,
Ist mein Zorn erst überwunden,
Kann ich atmen, leben, lieben,
Die Bank ganz leis‘ verschieben,
Dir zum Verweilen zugedacht.
Mein Fühlen bei Dir gut bewacht
Sich räkeln kann im Stillen.
Befreit von Stolz und Wut
Wächst in mir neuer Mut:
Die Liebe wagen nur für Dich.
Nein, korrigierst Du mich:
Mir ist sie selbst doch eine Quelle
Wiegt mich warm auf leiser Welle.
Du bist mein Gast in dieser Zeit
Die ewig bleiben soll so weit.
Hab Dank für Dein Bleiben,
Will Dir alle Last vertreiben
Mit Dir staunen, träumen, sein,
Einsam manchmal, aber nie allein.
Bleib ich Deiner und doch frei,
Bleibt mir jede Sorge einerlei.

petersdom · 7. Januar 2008, 10:37 · #
Schön, schöööön. Da habe ich endlich auch mal jemanden getroffen, der dichtet. Und der dichtet, ist ein Poet. Was wäre sonst ein Poet. Und wenn er zu reimen versucht, hat das seinen Sinn, und wenn er nicht reimen mag auch.
Altmodisch ist eben auch modisch, so wie modern genau so geschrieben wird, wie ‘modern’ . Jedenfalls @thinkabout wirst Du michöfter auf Deinen Dichtungsseiten finden.Ich grüße Dich.
Thinkabout · 7. Januar 2008, 16:17 · #
Ich grüsse zurück – solche Statements sind natürlich ein Ansporn, wieder mal ein Gedicht zu wagen!
detailsuche · 27. Oktober 2008, 14:14 · #
Im Reim zu sprechen will ich wagen
um dir hier nur ganz kurz zu sagen:
Poet zu sein, heißt die Worte erleben,
es muss sich nicht immer ein Reim draus e… entwickeln!
...siehe auch meine Posts unter dem Label POETRY :)