Naivität, Utopie, Idee, Bewegung, Veränderung
Wer den Glauben an menschliche Tugenden „naiv“ nennt, erklärt die Kapitulation vor dem Zusammenleben. Jede mutige Idee war einmal eine Utopie und damit naiv.
Wer hätte vor hunderten von Jahren an die Regierungsform der Demokratie geglaubt? Wie früh glaubte Gandhi an die Kraft des gewaltlosen Widerstands und an die Unabhängigkeit Indiens?
Noch ermutigender ist folgender zusätzliche Gedanke:
Selbst in Momenten, in denen Gandhi ganz bestimmt nicht (mehr) an die Erreichung der Unabhängigkeit Indiens glaubte, ja, auch nicht an die weitere Gefolgschaft der Inder hinter seinen Überzeugungen, gab es für ihn keinen anderen Weg.
Wer an die Kraft menschlicher Tugenden glaubt und sie vorlebt, ganz egal, was er damit bewirkt, ist ein Krieger meiner Seele. Ich werde ihn immer ehren.

Fundstück: iloveindia.com

S(tef)unny · 6. Februar 2008, 07:08 · #
“Ein Nein hast Du schon, ein Ja kannst Du bekommen.” Diese Gandhi-Weisheit macht mir immer Mut, wenn ich jemanden um etwas bitte, was mir nie leicht fällt.
SeelenLeerer · 6. Februar 2008, 21:09 · #
Bedingungslosigkeit
würde ich das nennen. Etwas zu tun,ohne etwas dabei zu wollen.
Für mich die wichtigste Voraussetzung bei der Erreichung jeden Zieles.
Schwierig dabei ist nur, woher die Kraft zu nehmen, um den Glauben nicht zu verlieren, wenn es ganz Hoffnungslos scheint.
Deshalb sind es wohl meist Menschen, die eine klare Vision haben, welche durchzuhalten vermögen.
Das Gute am Ganzen ist,
dass wir dieses Wissen auch im täglichen Leben nutzen können.
Vollkommen in einer Handlung aufzugehen
ohne auf deren Ziel fixiert zu sein.
Die Kinder machen es uns täglich vor.