Definiere oder kommuniziere Leistung und entlöhne sie
Kommunikation ist alles, sagt man. Auf jeden Fall ist sie oft sehr entscheidend, wenn es darum geht, ein Team für ein Ziel zu motivieren. Sie wäre auch extrem wichtig, wenn es darum geht, dem Volk zu erklären, warum Banken nach wie vor so exorbitant hohe Boni auszahlen. Aber dies wird nicht wirklich ein Artikel um die Boni-Zahlungen an sich.
Wohl niemand weiss so genau zu ermitteln, ob die Boni nun im konkreten Fall unter dem Strich tatsächlich ähnlich hoch sind wie bisher, oder die Gesamt-Lohnsumme eben doch massgeblich gesunken ist. Kommunikation muss auch gewollt sein, und ich denke, dass das wirklich Allergefährlichste an dieser Situation ist, dass dies je länger je weniger überhaupt versucht wird. Es herrscht das Gefühl vor, dass sich hier ein Wirtschaftszweig oder gar die Wirtschaftsspitze als Ganzes verselbständigt hat und entkoppelt ist von allen Einbindungen in das Basis-System von Gesellschaft und Politik. Unternehmenserfolg definiert sich dabei je länger je mehr am Börsenkurs, und dies ist nun wirklich die letzte verlässliche Grösse für die tatsächliche Leistung eines Unternehmens. Die Börse bildet allenfalls die Bewertung einer Tendenz ab: Der Börsenkurs steigt auch, wenn eine Firma wider Erwarten weniger Verlust gemacht hat… Und das Spiel mit dem Schüren und Dämpfen von Erwartungen ist heute eine Basiskompetenz des Managers, der viel eher Kommunikator denn Unternehmer ist. Einer im übrigen sehr speziellen Form von Kommunikation… Und da eine Bilanz eines börsenkotierten Unternehmens heute so undurchsichtig oder – neutraler formuliert – so komplex ist, dass sie eh kaum mehr zu verstehen ist, wird diese Kommunikation noch bedeutender – und sind die Politiker noch hilfloser. Die kommen mir in fataler Deutlichkeit in diesem Fall wirklich als mein verlängerter Arm vor: Sie geben meiner Ratlosigkeit und Unkenntnis eine Stimme…
Ich wüsste kaum einen Politiker, der in der Lage wäre, in einem sachlichen Gespräch über Unternehmensführung wirklich plausibel zu erklären, auf welchen Grundlagen sich ein Bankengesetz heute stipulieren liesse. Darum wirken auf mich die Boni-Diskussionen auf Parlamentsebene eher peinlich. Es bräuchte Konzepte und nicht blosse Unmutsbezeugungen, welche im Ergebnis noch nicht mal so weit reichen, dass die gesellschaftlichen Konsequenzen dieser Abspaltung ganzer Wirtschaftseliten vom Verantwortlichkeitsdenken für die Gesamtheit bewusst gemacht werden könnten.
Liegt es am Ende auch daran, dass grosse Teile des Mittelstandes längst Elemente des Prinzips verinnerlicht haben, nach dem jeder verdient, was ihm bezahlt wird und keiner was dafür kann, wenn er eben entsprechend geschickt ist? Natürlich ist das nicht falsch, zumal wenn Sie es neutraler formulieren und ehrlich zugeben, dass man von niemandem verlangen kann, dass er einen offerierten Lohn nicht annehmen soll. Aber das ist ja gar nicht die Frage. Das Problem ist, dass es Formen der Entlöhnung gibt, welche die Menschen korrumpierbar machen: Sie verlieren das Gefühl für das eigene Rückgrat und verschliessen sich der inneren Eigenansicht: Denn wer bezahlt hat recht. Und gehört zu den Guten. Was kann daran falsch sein? Schlechter als jene neben mir, welche das Geld auch nehmen, bin ich ganz bestimmt nicht. Und schliesslich ist meine Firma ganz bestimmt nicht so blöd, mir mehr zu bezahlen, als sie glaubt, müsse sie bezahlen, um mich zu halten. Und genau so wird es ja auch nach aussen verkauft – und damit kann jeder an seine eigene Wichtigkeit glauben.
Auf dieser Basis, wenn sich eine Grundselbstverständlichkeit einschleicht, dass eine Diskussion um die Moral von Löhnen und den Wert von Arbeit eine Debatte der Unwissenden und Ignoranten ist, bekommen wir ein ganz grosses Problem. Wahrscheinlich haben wir es schon längst.
Ich denke da gerade an eine Talk-Sendung vom letzten Freitag, in dem eine Business-Frau, Verantwortliche für die Unternehmenskommunikation, von ihrer Freude “am Erbringen von Leistung” gesprochen hat. Womit wir nicht mehr bei den Boni wären, sondern bei jenem Kern, welcher mitten im Problem hockt:
Definiere Leistung. Und bewerte sie. Für ein Unternehmen, für eine Gesellschaft.
Gibt es eine einzige Bedienung in einem Restaurant, die für Ihre Leistung entlöhnt wird, welche mit ihrem freundlichen Wesen den Besuch der Gaststätte zu einem Erlebnis macht, bei dem man zwar nicht für ewig sitzen bleiben kann aber schon beim Aufstehen weiss, dass man hierher sehr bald zurück kehren wird?
Ich glaube nicht.
Und wie entlöhnt man eine Mutter von drei Kindern, welche diese Kinder in einer wirklichen Geborgenheit aufwachsen lässt? Die Debatte führen wir schon so lange. Wir sind keinen Schritt weiter gekommen. Und das können wir auch nicht. Denn hier wäre das Installieren von Werten gefragt, welche nicht der Wettbewerb heraus schält. Sie müssten gesetzt und installiert werden von der Gesellschaft. Von uns. Vom Staat. Den wollen wir aber so weit wie möglich zurück gedrängt wissen, weil er ineffizient ist und wir längst jedermann die Fähigkeit abgesprochen haben, irgend etwas in unserem Zusammenleben besser beurteilen zu können als wir selbst.
::: Bildquelle: controllingthemes :::
und daselbst ein Beispiel, wie man vielleicht auch Ihrer Leistung auf den Grund gehen könnte, oder auch eher (eben) nicht…
Ich brauche jetzt einen starken Espresso. Ich bin eben nicht wirklich belastbar…
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Marianne · 17. Januar 2010, 22:20 · #
Wir sollten alle für eine gewisse Zeit all’ unser Geld von den Banken abziehen. Für uns wäre dies kein Schaden, denn der Habenzins deckt ja kaum mehr alle Spesen, die aufgelistet werden. Wir sollten damit demonstrieren, dass wir den Banken a) nicht mehr trauen und b) sehr gut auch ohne sie auskommen können. Ich hasse es, dem arroganten Gehabe dieser Bänker untätig zuzuschauen.
Jean-Paul Robin · 18. Januar 2010, 09:30 · #
@Marianne
Ich kann Ihren Unmut verstehen, doch sollten wir nicht differenzierter Betrachten? Darf eine Gesellschaft einen ganzen Wirtschaftszweig und insbesondere seine Angestellten verfluchen, nur wegen einer zu gierigen Minderheit? Hat die Gesellschaft das nicht bereits in der Vergangenheit mit zahlreichen anderen Gruppierungen gemacht – zu Unrecht, wie ich meinte.
Und schliesslich – machen wir uns doch nichts vor – können Sie auf ein Bankkonto verzichten? Haben Sie Ihren Arbeitgeber gefragt, ob er Ihnen in Zukunft den Lohn wieder in einer Lohntüte in bar auszahlen könne? Wie gesagt, ich verstehe Ihren Unmut und schätze den Antrieb etwas unternehmen zu wollen. Doch wir sollten nur jene bestrafen, die Strafe verdienen.
MfG
Ihr Jean-Paul Robin
Thinkabout · 18. Januar 2010, 18:57 · #
Danke Euch! Auch ich kann den Unmut verstehen, aber Jean-Paul hat Recht: Auch deswegen war es gar keine (politische oder wirtschaftliche) Option, die UBS bankrott gehen zu lassen: 50% des Schweizer Zahlungsverkehrs hängen an der UBS, unser ganzes Leben ist auf die eigentliche Dienstleistung von Banken aufgebaut. Neben diesen faktischen Begebenheiten wäre es allerdings an der Zeit, auch mehr darüber zu reflektieren, was denn “Boni” überhaupt sind? Wenn dieser sog. Bonus 95% des Lohnes ausmacht, wie in einigen Lohnmodellen von Bankern, dann ist das eben nicht mehr ein Zustupf oder Zuschuss, sondern Teil eines Grundlohns, der auch dann bezahlt wird, wenn es der Bank als Ganzes schlecht geht.
Es wäre an der Zeit, dass man hier mal richtiger und grundlegender informieren würde – und dann aber auch in einer Weise kommunizierte, welche auch den Ärger von Marianne ernst nimmt und jene Form von Demut lernt, welche auch zu einem wirklich bestimmenden Brand gehören: Den Willen, diesen Brand im Volk wirklich verankert zu erhalten. Für die UBS ist es dafür zu spät, denke ich. Um so wichtiger ist es, Neuanfänge zu kommunizieren – und das Thema Boni tiefer zu erklären.
Wie hoch ist eigentlich die gesamte Lohnsumme der UBS, verglichen mit Jahren mit Gewinn?
Marianne · 18. Januar 2010, 19:53 · #
Ja, ich gestehe, ich war zu emotional. Nur, wenn man bedenkt, wieviele grosse und kleine Firmen dieser globalen Krise zum Opfer fielen, kann man schon in Wut geraten. Auch heute noch kämpfen kleinere KMUs um ihr Bestehen. Denn die Banken sind wohl sich selber gegenüber sehr grosszügig, wimmeln aber kreditsuchende Kleinfirmen kalt ab. Schon wieder verkünden die Ober-Bänker enorme Zahlen für Boni, die verteilt werden sollen. Ich finde, Obama hat die richtige Antwort darauf – 50 % der zu hoch geratenen Boni sollen als Steuern bezahlt werden. Nur so kommt das Geld, das die Steuerzahler den in Not geratenen Banken geliehen haben, zurück. Ich erwarte vom Bundesrat, dass er gleich oder ähnlich handelt – fürchte aber, dass er einmal mehr vor den Banken kapituliert.
Relax-Senf · 20. Januar 2010, 13:33 · #
Ob Haiti, Tsunami, elender Hunger in vielen Ländern – wir sind alle zu Recht entsetzt und spüren intuitiv die Katastrophe. Geht es um die Banken- und Finanzkrise, geht bei vielen Personen alle Energie in die Frustwahrnehmung der Löhne und Boni der Banker.
Diese Sicht greift schlicht zu kurz. DIE WELT UND DAMIT DIE MENSCHHEIT STAND BEI DER LEHMAN PLEITE AM RAND EINER KATASTROPHE, die in ihrer wirtschaftlichen Auswirkung mit den Verwüstungen nach einem Weltkrieg zu vergleichen ist. Wer diese Aussage als übertrieben und / oder deplaziert ansieht, den verweise ich auf die Kernaussage von Philipp Hildebrand, Präsident der Schweiz. Nationalbank, im Interview der SonntagsZeitung vom 17.01.2010 Zitat: “Die Kugel flog ziemlich nah am Kopf vorbei”.
ALLE weltweit relevanten Finanz- und Wirtschafts-Koryphäen haben sich seit dem leichten Abklingen der Bankenkrise bereits ähnlich geäussert. Wer die Banken abschaffen will, hat keine Ahnung wie Wirtschaft funktioniert. Ohne Banken und einen von den Banken orchestrierten Geldkreislauf, katapultieren wir uns zurück in den Tauschhandel. Aber wer nicht weiss, wofür die Banken da sind, weiss eventuell auch nichts mit dem Begriff Tauschhandel anzufangen.
Menachem · 24. Januar 2010, 02:30 · #
95 % Boni bedeutet ja auch, dass der Arbeitgeber erst einmal kaum Lohnkosten hat. Bringst du nichts, kriegst du nichts. Das alleine wäre schon eine Betrachtung wert.
Unstrittig ist, dass Banken systemrelvant sind. ist
Ich frage mich aber schon, warum soll eine Bankangestellte oder ein Kreditsachbearbeiter losgelöst von dem ganzen System betrachtet werden, in dem und für das sie arbeiten?
Jean Paul wirft die Frage auf, ob man eine ganze Gruppe Angestellter für eine handvoll Gieriger in Misskredit bringen darf?
Schau``n wir mal garnicht in die alte deutsche Vergangenheit. DDR, Kroatien, Securitate in Rumänien,… all das ist immer nur möglich, weil sich Menschen als ausführende Personen in dessen Dienst stellen. Und hinzu kommt oft, je niedriger in der Hierachie je mehr direkte ausgeübte Unmenschlichkeit. Solange die in diesen Systemen Tätigen ruhig bleiben, funktioniert das auch alles.
Ich weiß nicht, wie es Euch geht. Aber für mich gibt es Dinge, da sage ich, da mach ich nicht mit. Da steige ich aus. Warum soll das nicht auch für eine gute und sehr qualifizierte Kassiererin am Bankschalter gehen?
Angenommen, die ginge zu ihrem Vorgesetzten und würde sagen, ich kündige und unterstütze mit meiner Arbeit nicht weiter dieses System. Der würde doch aus allen Wolken fallen und dumm gucken. Und würde das ein zweiter und dritter machen, gingen schon irgendwo, auch weiter oben, die Glocken an.
Wenn die guten Leute gehen, gerät das System in Gefahr. Und es gerät nicht in Gefahr, von dicken Lettern auf den ersten Seiten irgendwelcher Zeitungen. Das – kann man aussitzen.
Was denkt ihr von einem Versicherungsvertreter, der einer 90jährigen Person eine Lebensversicherung verkauft? Beruf, Tätigkeit und Persönlichkeit liegen glaube ich viel näher zusammen, als uns manchmal lieb ist.
Thinkabout @ Menachem · 26. Januar 2010, 22:23 · #
Ach, ich würde Dir ja gerne beipflichten. Aber, nehmen wir mal die UBS: Der Kassierer, der einfache Kundenberater war wohl ebenso erschrocken über die Auswüchse, die er in der eigenen Firma weit oben feststellen musste. Nur wage ich zu behaupten: Er hat wohl kaum angenommen, dass es woanders besser läuft – und wenn doch, so dürfte er realistisch betrachtet gesehen haben, dass es nicht einfach sein dürfte, den Job zu wechseln, weil eine der Folgen Job-Abbau der gnazen Branche war. Übrigens bin ich sehr froh, als UBS-Kunde, dass es genau bei dieser Bank und “meiner” Niederlassung Kundenberater gab, welche ihrer persönlichen Überzeugung gemäss gehandelt haben – innerhalb des Jobs und während sie geblieben sind: Sie haben sich nämlich um mich bemüht, so transparent wie möglich informiert und damit massgeblich dazu beigetragen, dass ich und viele andere nicht in Panik gerieten: Ich glaube sehr wohl, dass es in einer solchen Sitaution zu einer Art Moralzuwachs von unten kommen kann – Kündigungsdrohung von unten aber baut keinen Druck auf. Der Arbeitgeber umgekehrt erkennt in einer solchen Situation unter Umständen sehr wohl, dass er sich auf die Situation einstellen muss – auf jeden Fall haben Kundenberater noch nie so viel eigene Persönlichkeit in Kundengespräche mit einfliessen lassen können. Ich ziehe den Hut. Als UBS-Kunde. Und bin es noch immer, wenn auch leicht reduziert. Nicht wegen der UBS vielleicht, aber wegen jenen Menschen, die einen vor sich stimmigen Weg gefunden haben, weiter für diese Firma zu arbeiten – und sich dabei intern nicht zu verkaufen.
Menachem · 27. Januar 2010, 00:30 · #
Lieber Thinkabout, ich bin sehr froh, dass du aus persönlicher Erfahrung auch positives berichten kannst. Das ganze Thema ist in mir auch noch sehr unausgewogen am gären. Noch zaghaft packe ich es hin und wieder an und bin auch für jeden positiven Gedanken in diesem dunkelen Kapitel dankbar.
Denn ich mus daran denken, wie jetzt, in dieser und jeder Minute Menschen in Systemen wirkend alles menschliche vergessen. Das kann ein Beamter sein, der einen HartzIV Antragsteller als faulen Hund bezeichnet, das kann auch ein US-Folterknecht sein, egal, als pysiche oder psyschiche Verletzungen. Und ich versuche eine Orientierung darin zu finden.
Ich will nicht der Gute sein, denn auch das wäre wahrscheinlich nur eine Maske, ich will aber auch nicht das Böse sein, das ist nicht meins. Die Mitte findet sich glaube ich nicht von selbst, sondern in der Auseinandersetzung damit, im Vergleich.
Wo sind die Grenzen, wenn Menschen in Systemen aus eigenen Ängsten Anderen billigend Schaden zufügen.
Das war jetzt auch wieder ein Thema aus der noch sehr jungen DDR-Vergangenheit, insbesondere der Stasi Mitarbeiter, die heute sagen, ich war damals zu schwach. Sagt man jetzt “Nein”, tut es jetzt weh, sagt man jetzt “Ja”, könnte es später weh tun.
Ein für mich sehr emotionales Thema, in dem mir eine verletzungsfreie Objektivität noch erst selten gelingt. Dafür bitte ich um Nachsicht.
Thinkabout @ Menachem · 27. Januar 2010, 22:00 · #
die heute sagen, ich war damals zu schwach. Sagt man jetzt “Nein”, tut es jetzt weh, sagt man jetzt “Ja”, könnte es später weh tun.
Das ist, lieber Menachem, ein sehr eindringlicher Satz. An Deinen Kommentaren braucht nichts meine Nachsicht. Ich mache den Playern in der Finanzwelt selbst wenig so sehr zum Vorwurf wie die Neigung, persönliche und damit subjektive Ratlosigkeit, Ärger und Wut “normaler Bürger” mit Unverständnis zu kontern – oder mit hochnäsig wenn vielleicht auch nur taktisch vorgebrachten Allgemeinplätzen.
Nein: Gerade das, was Menschen in diesen Systemen dem persönlich entgegen setzen, indem sie eben ein eigenes Profil bewahren oder sich wieder erkämpfen, macht doch Hoffnung. Wir brauchen schlicht mehr Zivilcourage. Womit wir genau bei Deinem Thema sind.
Üben darin können wir uns alle selbst.
Ich zum Beispiel, wenn ich mir plötzlich überlege, ob das, was ich schreibe, weil ich es denke, von diesem oder jenem Kunden besser nicht gelesen würde…
Relax-Senf · 12. Februar 2010, 03:02 · #
Alle: Erlaube mir diesen Thinkabout Artikel nochmals ins Bühnenlicht zu holen, da ich mich nach sehr langem Zögern entschlossen habe, das Reizthema Bunos und Boni anzupacken und ich denke aus einer Sicht zu beleuchten, die – zumindest mir – trotz einem Trommelfeuer an Beiträgen in den Medien, schlicht zu kurz gekommen ist.
Als Ergänzung oder einfach als Weiterführung von dem Thinkabout Beitrag, lade ich die Thinkabout Leser zu einem Besuch auf meinem Blog ein.
Die Schmerzwelle fängt mit einem Stich ins Herz jedes ehrlich chrampfenden Journalisten an und das dabei empfundene Gefühl von schrecklich unterbezahlt zu sein, fliesst anschliessend in Titel und Text ein.
Fehlende Fakten zur Bonus-Kultur